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Diskussion über die doppelte Staatsbürgerschaft
14.03.2012 15:44 (4793 x gelesen)

Wiesbaden, den 05. März 2012


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

seit mehr als zehn Jahren ist das Thema der doppelten Staatsbürgerschaft
heiß umkämpft.

Die einen fürchten Unübersichtlichkeit und doppelte Loyalitäten und wollen
Mehrstaatigkeit nach Möglichkeit unterbinden.
Die Vermeidung der doppelten Staatsbürgerschaft sei „Ausdruck der einheits- und
staatsbildenden Funktion der Staatsangehörigkeit“, bekräftigte die
Bundesregierung kürzlich.
Andere halten die Auffassung, ein Mensch dürfe
nur eine Staatsangehörigkeit haben, für überholt. Angesichts zunehmender
Mobilität, binationaler Partnerschaften und faktischer
Mehrfachzugehörigkeiten von Menschen sollte auch Mehrstaatigkeit
hingenommen werden.

Über den auch ideologischen Streit zwischen diesen Positionen hinaus
sprechen drei Entwicklungen dafür, erneut über das Zulassen der doppelten
Staatsbürgerschaft nachzudenken.

Da ist zum einen die immer größer werdende
Zahl von Jugendlichen, die im Rahmen der Optionsregelung gezwungen werden,
eine ihrer Staatsbürgerschaften abzugeben, was die Betroffenen in der Regel
nicht nachvollziehen können und als ungerecht empfinden. Zum Zweiten wird
seit 2007 die doppelte Staatsbürgerschaft von EU-Ausländern generell
akzeptiert. Drittens leben mittlerweile bereits ca. 4,5 Millionen
Mehrfachstaater in Deutschland und mehr als 50 Prozent der Einbürgerungen
werden unter Hinnahme mehrfacher Staatsangehörigkeiten vorgenommen. Wäre es
angesichts dieser Realitäten nicht an der Zeit, die doppelte
Staatsbürgerschaft generell zuzulassen?

Ist Mehrstaatigkeit vielleicht sogar ein Zukunftsmodell in einer zunehmend
globalisierten Gesellschaft?

Über diese Fragen möchten wir am 17. April mit betroffenen Jugendlichen,
Vertreter/innen der Bundestagsfraktionen und Ihnen diskutieren.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Leiten Sie die Einladung bitte auch an Interessierte weiter.

Und wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich anmelden würden. Das erleichtert uns die organisatorische Vorbereitung.

Mit freundlichen Grüßen



Ulrike Foraci
Geschäftsführerin

Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen -
Landesausländerbeirat

Kaiser-Friedrich-Ring 31
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611/ 98 99 5-0
Fax: 0611/ 98 99 5-18
foraci@agah-hessen.de
agah@agah-hessen.de
http://www.agah-hessen.de


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